Familienrecht

Mai 2011

Auskunft Unterhalt Umfang Inverzugsetzung

Von |2011-05-17T19:42:18+00:00Mai 17th, 2011|Familienrecht|

Der Unterhaltsberechtigte hat grds. einen Auskunftsanspruch bezogen auf die Einkommenssituation des Unterhaltsverpflichteten. Dies ist insbesondere dann für den Auskunftsschuldner schwer zu verstehen, wenn er der Auffassung ist, von ihm könne ohnehin Unterhalt nicht verlangt werden, sei es wegen anderweitiger Unterhaltsgläubiger, fehlender Leistungsfähigkeit, anderer Verpflichteter usw., oder aber als Gesellschafter und er daher quasi "Firmeninterna" bekannt [...]

Zwangseinweisung Zwangsunterbringung

Von |2015-10-07T07:40:10+00:00Mai 17th, 2011|Familienrecht|

Eine freiheitsentziehende Unterbringung kann ohne den Willen des Betroffenen u. a. dann erfolgen und leider auch erforderlich sein, wenn der Betroffene der Unterbringung widerspricht, aktuell aber nicht inder Lage ist einen natürlichen Willen (d. h. mit ausreichender Einsichtsfähigkeit in den Umfang und in die Tragweite der Maßnahme) zu bilden.

Was ist, wenn ich keine Betreuung will?

Von |2015-10-07T07:41:02+00:00Mai 17th, 2011|Familienrecht|

Mit der sog. Vorsorgevollmacht läßt sich im Vorfeld "für den Fall der Fälle" fast alles regeln, also die Bereiche der Gesundheitsfürsorge/Pflegebedürftigkeit, der Aufenthalt- und Wohnungsangelegenheiten, der Vetretungen bei Behörden etc., der Vermögenssorge, des Post- und Fernemeldeverkehrs und sogar die Vertretung vor Gericht. Oftmals wird auf die Möglichkeit der Unterbevollmächtigten (für den Fall der Verhinderung des [...]

Rückkehrverbot Wohnungszuweisung Gewaltschutzverfahren

Von |2011-05-17T13:59:31+00:00Mai 17th, 2011|Familienrecht|

Als Ergänzung zum Gewaltschutzgesetz ist die Polizei nach § 34a PolG NRW befugt, zum Schutz vor häuslicher Gewalt unmittelbar eine Wohnungsverweisung und ein Rückkehrverbot für bis zu 10 Tage auszusprechen. Dieser Schutz kann durch ein gerichtliches einstweiliges Anordnungsverfahren sogar auf sechs Monate verlängert werden, was faktisch einer Wohnungszuweisung gleichkommt. Durch die Androhung von Ordnungsgeld oder Ordnungshaft [...]

Keine Rückzahlung von Brautgeld

Von |2016-10-17T19:08:37+00:00Mai 17th, 2011|Familienrecht|

Nach dem Urteil des Oberlandesgerichts Hamm vom 13.01.2011 (I-18 U 88/10) Der 18. Zivilsenat hat entschieden, daß das sogenannte „Brautgeld“ nach anzuwendendem deutschem Recht nicht zurückzuzahlen sei. Der Anspruch könne nicht auf die behauptete Vereinbarung gestützt werden, weil dieser Vertrag gemäß § 138 Abs. 1 BGB sittenwidrig und damit nichtig sei. Die Brautgeldabrede, die eine [...]

Unterhaltstitel Vollstreckung im EU Ausland

Von |2011-05-16T16:06:23+00:00Mai 16th, 2011|Familienrecht|

Mit dem Beschluß des Bundesrates vom 15.04.2011 zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Durchführung der EG-Unterhaltsverordnung ist gewährleistet, daß das Durchführungsgesetz rechtzeitig zum 18. Juni 2011 in Kraft treten kann. Ab diesem Zeitpunkt wird die EG-Unterhaltsverordnung angewandt, die es  für Kinder und andere Unterhaltsberechtigte die europaweite Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen erleichtert. Künftig können deutsche Unterhaltstitel also [...]

Betreuerbestellung, Auswahl, Abwahl

Von |2015-10-07T07:41:44+00:00Mai 16th, 2011|Familienrecht|

Der Betreuer wird von dem Gericht bestellt. Hierbei gilt es uzu beachten, daß der Betreute ein Vorschlagsrecht hat. Bei der Auswahl sollte bedacht werden, daß die ausgewählte Person auch geeignet ist, die Angelegenheiten des zu Betreuenden zu erledigen. Hierzu kommt neben einer fachlichen Kompetenz auch die Bereitschaft, sich den Angelegenheiten persönlich und individuell zu beschäftigen, [...]

In-vitro-Fertilisation nach Widerruf des Einverständnisses des Ehemanns und nachehelicher Unterhalt

Von |2016-10-17T19:08:39+00:00Mai 14th, 2011|Familienrecht|

In seiner Entscheidung vom 21.02.2001 (XII ZR 34/99) hatte sich der BGH u. a. mit der Frage zu befassen, ob  eine Herabsetzung des nachehelichen Unterhalt in Betracht kommen kann, wenn der Ehemann sein Einverständnis zur In-vitro-Fertilisation quasi widerruft, die Ehefrau eine weitere Implantation aber vornehmen läßt, aus welcher ein Kind hervorgeht.In dem zu beurteilenden Fall [...]

Ehegattenunerhalt, Nachscheidungsunterhalt Krankheit, Befristung

Von |2016-10-17T19:08:39+00:00Mai 14th, 2011|Familienrecht|

Der BGH hat in seiner Entscheidung vom 27.05.2009 (XII ZR 111/08) verdeutlicht, daß der Unterhalt wegen Krankheit nicht nur dem Abbau ehebedingter Nachteile dient, sondern auch eine Ausprägung der nachehelichen Solidartät dient. Anmerkung: Eine Bedürftigkeit bei Krankheit dürfte oftmals weniger auf ehebedigten Nachteilen, da eine Krankheit zumeist nicht auf/wegen der Ehe entsteht. Die Ausweitung auf [...]

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