Verkehrsrecht

Juni 2017

OLG Hamm: AKB, Zugfahrzeug, Anhänger, Eisplatte

Von |2017-06-01T10:18:15+00:00Juni 1st, 2017|Verkehrsrecht, Versicherungsrecht|

Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 19.01.2017 (6 U 139/16): AKB 2014 Ziffer A.2.3 Lösen sich beim Abbremsen eines Fahrzeugs Eisplatten vom Dach eines gezogenen Anhängers und beschädigen diese die Heckklappe des Zugfahrzeugs, greift die Ausschlussklausel in Ziffer A.2.3 AKB 2014.

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März 2017

VGH Baden-Württenberg: Widerruf der Fahrerlaubnis für „Begleitetes Fahren“ nach Fahrt mit nicht eingetragener Begleitperson

Von |2017-03-31T07:08:28+00:00März 31st, 2017|Verkehrsrecht|

Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Beschluß vom 16.09.2016 (10 S 1404/16): Leitsatz Der Widerruf der Fahrerlaubnis auf der Grundlage von § 6e Abs. 2 Satz 1 StVG setzt nicht voraus, dass der Verstoß gegen die Auflage, nur in Begleitung einer namentlich benannten Person ein Kraftfahrzeug zu führen, zu einer Eintragung im Fahreignungsregister führt. Orientierungssatz Nach dem Wortlaut [...]

Februar 2017

OLG Frankfurt a. M.: Kollision eines Pkw mit einem auf einem Seitenstreifen einer Bundesautobahn fahrenden Einsatzfahrzeug der Polizei

Von |2017-02-19T12:16:58+00:00Februar 19th, 2017|Verkehrsrecht|

Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 14.03.2016,  (1 U 248/13): Nutzt ein Einsatzfahrzeug der Polizei, das zu einem Verkehrsunfall auf einer Bundesautobahn gerufen worden ist, den Seitenstreifen, ist die Nutzung des Seitenstreifens von dem Sonderrecht des § 35 Abs. 1 StVO gedeckt, ohne dass es darauf ankommt, ob sich zwischenzeitlich bereits Rettungsgassen gebildet haben. [...]

BGH: Gebrauchtwagen und Bedeutung der Standzeit vor Erstzulassung

Von |2017-02-09T08:00:55+00:00Februar 9th, 2017|Verkehrsrecht, Vertragsrecht|

Bundesgerichtshof, Urteil vom 29.06.2016 (VIII ZR 191/15): BGB §§ 133 A , 157 A ; § 305 Abs. 1 ; § 305c Abs. 2 a) Die Frage, ob eine Erklärung als (rechtsverbindliche) Willenserklärung zu werten ist, beurteilt sich nach den für die Auslegung von Willenserklärungen geltenden Maßstäben (im Anschluss an BGH, Urteile vom 7. [...]

Dezember 2016

OLG Hamm: Zu den Voraussetzungen der Räum- und Streupflicht außerhalb geschlossener Ortschaften

Von |2016-12-31T11:03:12+00:00Dezember 31st, 2016|Verkehrsrecht|

Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 12.08.2016 (11 U 121/15): Die für die Verkehrssicherheit der Straßen Verantwortlichen haben den Glatteisgefahren auf öffentlichen Straßen außerhalb geschlossener Ortslagen nur ausnahmsweise vorzubeugen, und zwar grundsätzlich nur an besonders gefährlichen Stellen. Eine solche besonders gefährliche Stelle liegt dann vor, wenn der Straßenbenutzer bei der für Fahrten auf winterlichen Straßen zu [...]

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AG München: Zu tragende Abschleppkosten bei hinter der Windschutzscheibe hinterlegter Mobilfunknummer

Von |2016-12-04T08:56:56+00:00Dezember 4th, 2016|Verkehrsrecht|

Amtsgericht München, Urteil vom 02.05.2016  (122 C 31597/15): Bezahlt derjenige, der sein Kfz auf dem Grundstück eines anderen abgestellt hatte, die für die von diesem veranlasste Entfernung des Fahrzeugs angefallenen Abschleppkosten direkt an den Abschleppunternehmer, dem etwaige Schadensersatzansprüche vom Grundstückseigentümer zuvor abgetreten worden waren, so ist für einen bereicherungsrechtlichen Rückzahlungsanspruch [...]

OVG Münster: Mobile Halteverbotsschilder Kosten einer Abschleppmaßnahme Vorlauffrist Verhältnismäßigkeit

Von |2016-12-03T10:47:37+00:00Dezember 3rd, 2016|Verkehrsrecht|

Oberverwaltungsgericht Münster, Urteil vom 13.09.2016 (5 A 470/14): VwVG NRW § 77 Abs. 1; VO VwVG NRW § 15 Abs. 1; VO VwVG NRW § 20 Abs. 2   Der Umstand, dass Halteverbotsschilder erst nach dem rechtmäßigen Abstellen eines Fahrzeugs aufgestellt worden sind, steht der Verhältnismäßigkeit der Belastung des Fahrzeugverantwortlichen mit den Kosten für [...]

November 2016

BVG: Anforderungen an die Sichtbarkeit von Haltverbotszeichen

Von |2016-11-04T11:35:11+00:00November 4th, 2016|Verkehrsrecht|

Nr. 27/2016 BVerwG 3 C 10.15 06.04.2016 Anforderungen an die Sichtbarkeit von Haltverbotszeichen Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute präzisiert, welche Anforderungen der so genannte Sichtbarkeitsgrundsatz im ruhenden Verkehr an die Erkennbarkeit und Erfassbarkeit von Verkehrszeichen und an die dabei von den Verkehrsteilnehmern zu beachtende Sorgfalt stellt. Es hat bestätigt, dass sich die Anforderungen [...]

Oktober 2016

OLG Hamm: Nachzüglervorrang versus Vertrauensgrundsatz bei „grün“

Von |2016-10-29T10:07:27+00:00Oktober 29th, 2016|Verkehrsrecht|

Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 26.08.2016 (7 U 22/16): Nachzüglervorrang versus Vertrauensgrundsatz bei "grün": Je weiter der Farbwechsel der Lichtzeichenanlage auf "grün" zurückliegt, umso mehr darf der bei "grün" Durchfahrende auf eine freie Kreuzung ohne Nachzügler aus dem Querverkehr der vorhergehenden Ampelphase vertrauen.

OLG Celle: Verkehrsordnungswidrigkeit: Betriebsbereites Mitsichführen eines Smartphones als technisches Gerät zur Anzeige von Verkehrsüberwachungsmaßnahmen

Von |2016-10-26T07:57:52+00:00Oktober 26th, 2016|Verkehrsrecht|

Oberlandesgericht Celle, Beschluß vom 03.11.201 (2 Ss (OWi) 313/15): 1. Der Verbotstatbestand des § 23 Abs. 1b Satz 1 StVO ist erfüllt, wenn ein Fahrzeugführer während der Fahrt ein Mobiltelefon betriebsbereit mit sich führt, auf dem eine sog. "Blitzer-App" installiert und diese App während der Fahrt aufgerufen ist. 2. "Blitzer-Apps" dienen dazu, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen [...]

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