Sozialrecht

März 2022

BSG: Unfallversicherungsschutz auch an einem „Probetag“

Von |2022-03-18T08:21:36+00:00März 18th, 2022|Sozialrecht|

BSG, Pressemitteilung 35/2019 vom 20.08.2019 "Ein Arbeitsuchender, der in einem Unternehmen einen "Probearbeitstag" verrichtet und sich dabei verletzt, ist gesetzlich unfallversichert. Dies hat der 2. Senat des Bundessozialgerichts am Dienstag, dem 20. August 2019 entschieden (Aktenzeichen B 2 U 1/18 R). Der Kläger hat zwar nicht als Beschäftigter unter Versicherungsschutz gestanden, als er an [...]

Kommentare deaktiviert für BSG: Unfallversicherungsschutz auch an einem „Probetag“

BSG: Versicherte haben gegen ihre Krankenkasse keinen Anspruch auf Arzneimittel zur Raucherentwöhnung

Von |2022-03-15T12:23:47+00:00März 15th, 2022|Sozialrecht|

BSG, Pressemitteilung 18/2019 vom 28.05.2019 "Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung haben keinen Anspruch auf Versorgung mit Arzneimitteln zur Raucherentwöhnung. Das hat der 1. Senat des Bundessozialgerichts am Dienstag, dem 28. Mai 2019 in einem Revisionsverfahren einer Versicherten entschieden (Aktenzeichen B 1 KR 25/18 R). Die bei der beklagten Krankenkasse versicherte Klägerin, die unter anderem an [...]

Kommentare deaktiviert für BSG: Versicherte haben gegen ihre Krankenkasse keinen Anspruch auf Arzneimittel zur Raucherentwöhnung

BSG: Opferentschädigung bei Alkoholmissbrauch der Mutter in der Schwangerschaft grundsätzlich möglich

Von |2022-03-10T11:37:39+00:00März 10th, 2022|Sozialrecht|

BSG, Pressemitteilung 21/2020 vom 24.09.2020 Opferentschädigung kann nur verlangen, wer vor der Geburt durch den fortgesetzten Alkoholmissbrauch seiner Mutter in der Schwangerschaft dadurch geschädigt wird, dass die Grenze zum kriminellen Unrecht überschritten wird, der Alkoholmissbrauch also auf einen versuchten Abbruch der Schwangerschaft gerichtet ist. Dies hat der 9. Senat des Bundessozialgerichts heute entschieden (B [...]

Kommentare deaktiviert für BSG: Opferentschädigung bei Alkoholmissbrauch der Mutter in der Schwangerschaft grundsätzlich möglich

Februar 2022

Angehörigen-Entlastungsgesetz

Von |2022-02-24T10:33:01+00:00Februar 24th, 2022|Familienrecht, Sozialrecht|

Mit dem Angehörigen-Entlastungsgesetz werden unterhaltsverpflichtete Eltern und Kinder von Menschen zukünftig entlastet, die Leistungen der Hilfe zur Pflege oder andere Leistungen der Sozialhilfe erhalten: Auf ihr Einkommen wird zukünftig erst ab einem Jahresbetrag von mehr als 100.000 Euro zurückgegriffen. Konkret werden mit dem Gesetz Kinder von pflegebedürftigen Eltern und Eltern von Kindern mit einer [...]

Kommentare deaktiviert für Angehörigen-Entlastungsgesetz

November 2017

SG Heilbronn: Im Krankenhaus als „freie Mitarbeiterin“ tätige Krankenschwester ist abhängig beschäftigt!

Von |2017-11-04T13:12:21+00:00November 4th, 2017|Arbeitsrecht, Sozialrecht|

Sozialgericht Heilbronn, Urteil vom 01.02.217 (S 10 R 3237/15), PM v. 04.05.2017: Die 1971 geborene, im Kreis Ludwigsburg wohnende Klägerin ist Krankenschwester für Anästhesie und Intensivmedizin. Vermittelt über eine Agentur war sie in einem Verbund mit anderen Pflegekräften als „freie Mitarbeiterin“ in verschiedenen Krankenhäusern tätig. Für ihre Tätigkeit als Intensivpflegekraft in den Monaten April [...]

Kommentare deaktiviert für SG Heilbronn: Im Krankenhaus als „freie Mitarbeiterin“ tätige Krankenschwester ist abhängig beschäftigt!

Juli 2017

AG Bielefeld: Auskunftsbegehren einer privaten Krankenversicherung gegen die gesetztliche Krankenversicherung

Von |2017-07-27T07:07:29+00:00Juli 27th, 2017|Sozialrecht, Versicherungsrecht|

Amtsgericht Bielefeld, Urteil vom 04.04.2017 (404 C 145/16) Auskunftsbegehren einer privaten Krankenversicherung gegen die gesetztliche Krankenversicherung über zu erstattenden Behandlungskosten; Haftung des Versicherers im Falle einer Mehrfachversicherung als Gesamtschuldner; Ausgleichsanspruch im Rahmen einer Gesamtschuldnerschaft

Kommentare deaktiviert für AG Bielefeld: Auskunftsbegehren einer privaten Krankenversicherung gegen die gesetztliche Krankenversicherung

April 2017

BSG: Zur Frage der Rückkehr in die GKV bei Anfechtung des der PKV

Von |2017-04-13T08:20:00+00:00April 13th, 2017|Sozialrecht|

Bundessozialgericht, Urteil vom 29.06.2016 (B 12 KR 23/14 R): Die Anfechtung eines Versicherungsvertrags durch ein Unternehmen der privaten Krankenversicherung wegen arglistiger Täuschung lässt die Wirksamkeit der zuvor vom Versicherten erklärten Kündigung seiner freiwilligen Mitgliedschaft bei einer gesetzlichen Krankenkasse und das Bestehen eines anderweitigen Anspruchs auf Absicherung im Krankheitsfall im Sinn der Regelungen über die [...]

Kommentare deaktiviert für BSG: Zur Frage der Rückkehr in die GKV bei Anfechtung des der PKV

März 2017

LSG Bremen: Hartz IV unterliegt Pfändungsschutz

Von |2017-03-23T07:43:04+00:00März 23rd, 2017|Familienrecht, Sozialrecht|

Landessozialgericht Bremen, Urteil vom 21.01.2016 (L 6 AS 1200/13): (Arbeitslosengeld II - Abzweigung bei Verletzung der Unterhaltspflicht - Vorliegen eines Unterhaltstitels - Ermessensausübung - Pfändungsschutz - Erwerbstätigenfreibetrag nach § 11b Abs 3 SGB 2) 1. Das einem Unterhaltsschuldner bewilligte Arbeitslosengeld II ist als soziokulturelles Existenzminimum auch bei einer Erwerbstätigkeit der Auszahlung an Unterhaltsgläubiger entzogen. [...]

BVG: Unvollständige Angaben bei BAföG – Vater muss Schaden ersetzen

Von |2017-03-17T08:27:10+00:00März 17th, 2017|Sozialrecht|

Bundesverwaltungsgercht, Pressemitteilung Nr. 91/2016, Urteil vom 27.10.2016 BVerwG 5 C 55.15 : Beruht die Leistung von Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) an einen Auszubildenden darauf, dass dessen Vater vorsätzlich unvollständige Angaben zu seinen Einkommensverhältnissen gemacht hat, und ist dieser deshalb zur Leistung von Schadensersatz gegenüber dem Amt für Ausbildungsförderung verpflichtet, hat er nicht auch [...]

LSG Rheinland-Pfalz/Mainz: Arzt muss vor Arzneimittelverordnung nicht nach stationärem Krankenhausaufenthalt des Patienten fragen

Von |2017-03-07T07:48:37+00:00März 7th, 2017|Arzthaftungsrecht, Sozialrecht|

Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, Urteil om 03.03.2016 (L 5 KA 41/14): Für die Feststellung eines sonstigen Schadens im Rahmen einer Wirtschaftlichkeitsprüfung ist Verschulden des geprüften Arztes erforderlich. Ohne konkrete Anhaltspunkte ist der Arzt nicht verpflichtet, bei einer Arzneimittelverordnung den Patienten zu fragen, ob er sich gegenwärtig in stationärer Behandlung befinde. 

Nach oben