Familienrecht

April 2013

März 2013

Oberlandesgericht Karlsruhe: Abgetretenes Recht im Versorgungsausgleich

Von |2016-10-17T19:05:33+00:00März 29th, 2013|Familienrecht|

Mit dem Beschluß des Oberlandesgerichts Karlsruhe Beschluß vom 17.1.2013 (2 UF 270/12) unteliegt ein sicherungshalber abgetretenes Versorgungsanrecht im Versorgungsausgleich nicht dem Wertausgleich bei der Scheidung durch interne Teilung (§ 10 VersAusglG), sondern begründet in entsprechender Anwendung des § 19 Abs. 2 Nr. 1, Abs. 4 VersAusglG Ausgleichsansprüche nach der Scheidung gemäß §§ 20 ff VersAusglG.

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OLG Stuttgart: Scheidungsstatut nach der Rom III-VO

Von |2016-10-17T19:05:33+00:00März 28th, 2013|Familienrecht|

Das Oberlandesgericht Stuttgart befand in seinem Beschluß vom 17.01.2013 (17 WF 251/12), daß wenn die Trennung von Tisch und Bett nach italienischem Recht vor dem 21.06.2012 ausgesprochen worden sei, so auf den nach diesem Datum beim Familiengericht eingereichten Scheidungsantrag gemäß Art. 9 Abs. 1 VO (EU) Nr. 1259/10 vom 20.12.2010 ("Rom III-Verordnung") zu der Wahrung [...]

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BGH: Erwerbsobliegenheit und Bewerbungsbemühungen des Berechtigten beim nachehelichen Unterhalt

Von |2016-10-17T19:05:34+00:00März 27th, 2013|Familienrecht|

BGH, Beschl. v. 05.12.2012 – XII ZB 670/10 – Die Beteiligten streiten um nachehelichen Unterhalt. Die Beteiligten schlossen im Jahr 1989 die Ehe. Sie adoptierten ein im März 1996 geborenes Kind. Die Ehefrau ist seit Juli 1991 Verwaltungsfachwirtin und arbeitete bis 1995 als Sachbearbeiterin bei verschiedenen Versicherungsunternehmen. Nach der Adoption setzte sie ihre Erwerbstätigkeit aus [...]

Neu: BGH: Unterhaltspflicht und Realisierung von Vermögenswerten

Von |2016-10-17T19:05:34+00:00März 26th, 2013|Familienrecht|

BGH, Urteil v. 28.11.2012 – AZ XII ZR 19/10 Verletzt der Unterhaltspflichtige die Obliegenheit, Vermögenswerte zu realisieren, ist er unterhaltsrechtlich so zu behandeln, als habe er die Obliegenheit erfüllt. Ein ein-klagbarer Anspruch auf Rückforderung einer Schenkung oder Geltendmachung ei-nes Pflichtteilsanspruchs besteht dagegen nicht. BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL XII ZR 19/10 Verkündet am: 28. [...]

BGH: Verfassungsmäßigkeit der Regelung zur Anpassung der Rentenkürzung wegen Unterhalts

Von |2015-10-07T15:23:10+00:00März 23rd, 2013|Familienrecht|

VersAusglG §§ 32, 33 BGH, Beschl. v. 07.11.2012 – XII ZB 271/12 – Die Beteiligten streiten über die Aussetzung einer durch den Versorgungsausgleich bedingten Kürzung der Rente des Ehemanns. Das Familiengericht hatte im Jahr 2006 die Ehe rechtskräftig geschieden und den Versorgungsausgleich nach altem Recht durchgeführt. Danach wurden gesetzliche Rentenanwartschaften des Ehemannes bei der DRV [...]

OLG Düsseldorf: Nachscheidungsunterhalt bei fehlenden ehebedingten Nachteilen?

Von |2015-10-07T15:23:41+00:00März 22nd, 2013|Familienrecht|

Ein Anspruch auf nachehelichen Unterhalt (Aufstockungsunterhalt) ist zu befristen, wenn die Unterhaltsberechtigte nach der Scheidung der Ehe an ihre vor/bei Eheschließung gegebenen Verdienstmöglichkeiten angeknüpft hat. So entschied das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf im Unterhaltsrechtsstreit eines geschiedenen Ehepaars. Die Richter machten deutlich, daß im vorliegenden Fall kein ehebedingter Nachteil für die Frau entstanden sei. Sie habe nach [...]

Teilverzicht auf nachehelichen Unterhalt aufgrund vorehelicher Vereinbarung?

Von |2015-10-07T15:24:15+00:00März 19th, 2013|Familienrecht|

Schenkung: Verzicht auf nachehelichen Unterhalt gegen Geld Erhält ein Ehegatte vor der Heirat vom anderen Ehepartner einen finanziellen Ausgleich für einen vertraglich vereinbarten Teilverzicht auf nachehelichen Unterhalt, ist dies als freigebige Zuwendung und damit als steuerpflichtige Schenkung zu beurteilen. Ferner stellt der Teilverzicht keine die Schenkung mindernde Gegenleistung dar. Im Urteilsfall wurde laut notariell beurkundetem [...]

BGH: Zum Einsatz des Taschengeldes für den Elternunterhalt

Von |2016-10-17T19:05:36+00:00März 17th, 2013|Familienrecht|

Mit dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 12.12.2012 (XII ZR 43/11), ist das Taschengeld eines Ehegatten grundsätzlich auch für den Elternunterhalt einzusetzen. Dies gelte allerdings nicht in Höhe eines Betrages von 5 - 7 % des Mindestselbstbehalts des Unterhaltspflichtigen sowie in Höhe etwa der Hälfte des darüberhinausgehenden Taschengeldes. In dem zugrundeliegenden Verfahren machte der Kläger als [...]

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BGH: Streitigkeit aus Mietvertrag zwischen Eheleuten als Familiensache

Von |2016-10-17T19:05:36+00:00März 14th, 2013|Familienrecht|

Der Bundesgerichtshof befand in seinem Beschluß vom 05.12.2012 (XII ZB 652/11), daß das Tatbestandsmerkmal des § 266 Abs. 1 Nr. 3 FamFG "im Zusammenhang mit Trennung oder Scheidung" weit auszulegen sei und damit Streitigkeiten aus Mietverträgen (einschließlich gewerblicher Mietverträge), die die Eheleute untereinander geschlossen haben, sonstige Familiensachen i.S.d. § 266 Abs. 1 Nr. 3 FamFG [...]

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