Karin Schaub

Über Karin Schaub

Rechtsanwältin und Fachanwältin Karin Schaub

März 2022

AG Dortmund: Covid-19: Innenraum des PKW kein „öffentlicher Raum“

Von |2022-03-03T10:42:12+00:00März 3rd, 2022|Verkehrsrecht|

Amtsgericht Dortmund, Beschluß vom 03.05.2021 729 OWi-127 Js 200/21 -54/21 Aus den Gründen: In der Corona-Schutzverordnung in der zur Tatzeit gültigen Fassung galt die Mindestabstandsregelung lediglich „im öffentlichen Raum“ vgl. § 2 Abs. I Der CoronaSchVO. Zudem war geregelt, dass die Unterschreitung des Mindestabstandes dann zulässig ist, wenn aus „baulichen Gründen“ die Einhaltung des [...]

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OLG Hamm: Zur Kontrollpflicht von Pflasterflächen durch Städte und Gemeinden

Von |2022-03-02T09:22:01+00:00März 2nd, 2022|Verkehrsrecht|

OLG Hamm, Pressemitteilung vom 28.01.2021 Zur Kontrollpflicht von Pflasterflächen durch Städte und Gemeinden Ein auf der Pflasterung eines Gehwegs, der zu einem Marktplatz führt, mehr als 2 cm hervorstehender Pflasterstein kann eine Gefahrenstelle sein, die zu beseitigen ist. Legt die hierfür verantwortliche Stadt oder Gemeinde eine in zeitlicher und örtlicher Hinsicht ausreichende Kontrolle des [...]

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Februar 2022

BGH: Hypothetische Einwilligung des Patienten in ärztliche Behandlung

Von |2022-02-25T10:00:13+00:00Februar 25th, 2022|Arzthaftungsrecht|

BGH, Urteil vom 07.12.2021 (VI ZR 277/19): "Beruft sich der behandelnde Arzt im Falle einer fehlerhaften Eingriffsaufklärung darauf, der Patient hätte auch im Falle einer zutreffenden Aufklärung in die betreffende Maßnahme eingewilligt ("hypothetische Einwilligung"), so trifft ihn die Beweislast für diese Behauptung dann, wenn der Patient zur Überzeugung des Tatrichters plausibel macht, dass er [...]

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Angehörigen-Entlastungsgesetz

Von |2022-02-24T10:33:01+00:00Februar 24th, 2022|Familienrecht, Sozialrecht|

Mit dem Angehörigen-Entlastungsgesetz werden unterhaltsverpflichtete Eltern und Kinder von Menschen zukünftig entlastet, die Leistungen der Hilfe zur Pflege oder andere Leistungen der Sozialhilfe erhalten: Auf ihr Einkommen wird zukünftig erst ab einem Jahresbetrag von mehr als 100.000 Euro zurückgegriffen. Konkret werden mit dem Gesetz Kinder von pflegebedürftigen Eltern und Eltern von Kindern mit einer [...]

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Bundesgerichtshof verwirft sog. „taggenaue Berechnung“ des Schmerzensgeldes

Von |2022-02-23T16:39:03+00:00Februar 23rd, 2022|Verkehrsrecht|

BGH, Urteil vom 15. Februar 2022 - VI ZR 937/20 Der u.a. für Rechtsstreitigkeiten über Ansprüche aus Kfz-Unfällen zuständige VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat die Entscheidung des Berufungsgerichts aufgehoben und die Sache zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das Berufungsgericht zurückverwiesen. Maßgebend für die Höhe des Schmerzensgeldes seien im wesentlichen die Schwere der Verletzungen, [...]

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BGH: Zur Rücksichtnahmepflicht unter Mietern bei (Kinder-)Lärm aus der Nach-barwohnung eines Mehrfamilienhauses

Von |2022-02-23T16:05:46+00:00Februar 23rd, 2022|Mietrecht|

Bundesgerichtshof, Beschluß vom 22.08.2017 (VIII ZR 226/16): a) Zur Rücksichtnahmepflicht unter Mietern bei (Kinder-)Lärm aus der Nach-barwohnung eines Mehrfamilienhauses. b) Bei wiederkehrenden Beeinträchtigungen durch Lärm bedarf es nicht der Vorlage eines detaillierten Protokolls. Es genügt vielmehr grundsätzlich eine Beschreibung, aus der sich ergibt, um welche Art von Beeinträchtigungen es geht und zu welchen Tageszeiten, [...]

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Dezember 2017

LAG Berlin-Brandenburg: Kündigung eines Mitarbeiters des bezirklichen Ordnungsamts wegen Lektüre einer Originalausgabe von „Mein Kampf“

Von |2017-12-21T08:40:48+00:00Dezember 21st, 2017|Arbeitsrecht|

Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 25,09.2017 (10 Sa 899/17), PM: Pressemitteilung vom 26.09.2017 Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat die ordentliche Kündigung eines Mitarbeiters des Bezirksamts Reinickendorf für rechtswirksam gehalten, der während der Arbeitszeit im Pausenraum des Dienstgebäudes die Originalausgabe von „Adolf Hitler, Mein Kampf“ mit einem eingeprägten Hakenkreuz gelesen hatte. Der Mitarbeiter trete in Uniform als Repräsentant [...]

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OLG Hamm: Kaskoversicherer zu spät unterrichtet – kein Anspruch

Von |2017-12-19T11:01:19+00:00Dezember 19th, 2017|Versicherungsrecht|

Oberlandesgericht Hamm, Beschluß vom 21.09.2017 (18 O 357/16), PM: 27.09.2017 Teilt ein Versicherungsnehmer - in Kenntnis der ihm obliegenden Anzeigepflicht - seinem Kaskoversicherer einen Unfallschaden erst knapp sechs Monate nach dem Verkehrsunfall mit, kann der Kaskoversicherer berechtigt sein, eine Entschädigung wegen vorsätzlicher Verletzung der Anzeigeobliegenheit zu verweigern. Das hat der 20. Zivilsenat des Oberlandesgerichts [...]

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