Archiv für den Monat: November 2015

November 2015

VG Mainz: Streit um Familiennamen eines Pflegekindes

Von |2016-10-17T19:02:56+00:00November 19th, 2015|Familienrecht|

Verwaltungsgericht Mainz, Urteil vom 24.04.2015 (4 K 464/14), PM 11/2015: Der Familienname eines Kindes kann in den Namen der Pflegeeltern geändert werden, wenn dies dem Wohl des Kindes förderlich ist. Dies entschied das Verwaltungsgericht Mainz. Das heute 10-jährige Kind lebt seit seiner Geburt bei Pflegeeltern. Es trägt den Familiennamen der leiblichen Mutter. Auf Wunsch des [...]

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BGH: Pfändungsschutz bei Einkünften aus Untervermietung

Von |2015-11-17T07:39:43+00:00November 17th, 2015|Allgemein|

Bundesgerichtshof, Beschluß vom 23.04.2015 (VII ZB 65/12): Der Pfändungsschutz für sonstige Einkünfte umfasst auch Einkünfte aus einer Untervermietung (im Anschluss an BGH, Beschluss vom 26. Juni 2014 IX ZB 88/13, NJW-RR 2014, 1197 = Rpfleger 2014, 687).

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BGH: Maklerlohnklage und internationale Zuständigkeit

Von |2015-11-16T07:31:55+00:00November 16th, 2015|Vertragsrecht|

Bundesgerichtshof, Urteil vom 15.01.2015 (I ZR 88/14): a) Für eine Klage auf Zahlung von Maklerlohn ist eine internationale Zuständigkeit deutscher Gerichte gemäß Art. 5 Nr. 1 Brüssel-I-VO unter dem Gesichtspunkt des Erfüllungsortes gegeben, wenn der Makler seine Leistungen in Deutschland erbracht hat . b) Beruft sich der Kunde des Maklers darauf, der Maklervertrag stelle eine [...]

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BGH: Drittauskünfte nach Abgabe der Vermögensauskunft

Von |2015-11-14T11:41:24+00:00November 14th, 2015|Allgemein|

Bundesgerichtshof, Beschluß vom 22.01.2015 (I ZB 77/14): a) Drittauskünfte gemäß § 802l ZPO sind nach Abgabe einer Vermögensauskunft nicht nur einzuholen, wenn Anhaltspunkte dafür bestehen, dass der Schuldner unvollständige oder unzutreffende Angaben gemacht hat und durch die Drittauskünfte neue Erkenntnisse zu erwarten sind. Sie sind erst dann nicht erforderlich, wenn aus den Angaben des Schuldners [...]

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BGH: Löschung einer vermögenslosen GmbH und Prozeßfähigkeit

Von |2015-11-13T07:45:55+00:00November 13th, 2015|Allgemein|

Bundesgerichtshof, Beschluß vom 20.05.2015 (VII ZB 53/13 ): Die Löschung einer vermögenslosen GmbH nach § 394 Abs. 1 FamFG hat zur Folge, dass die Gesellschaft ihre Rechtsfähigkeit verliert und damit nach § 50 Abs. 1 ZPO auch ihre Fähigkeit, Partei eines Rechtsstreits zu sein. Nur wenn Anhaltspunkte dafür bestehen, dass noch verwertbares Vermögen vorhanden ist, [...]

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BGH: Zur fiktiven Abrechnung von Unfallschäden in der Fahrzeugkaskoversicherung auf Gutachtenbasis

Von |2015-11-12T10:50:17+00:00November 12th, 2015|Verkehrsrecht, Versicherungsrecht|

Bundesgerichtshof, Urteil vom 11. November 2015 (IV ZR 426/14), PM 187/15: Der u.a. für das Versicherungsvertragsrecht zuständige IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 11.11.2015 entschieden, dass auch bei einer fiktiven Abrechnung von Unfallschäden in der Fahrzeugkaskoversicherung unter bestimmten Voraussetzungen die Aufwendungen, die bei Durchführung der Reparatur in einer markengebundenen Fachwerkstatt anfallen würden, ersatzfähig sind und [...]

BGH: Zur Höhe von Anzahlungen auf den Reisepreis und zur Bemessung von Rücktrittspauschalen

Von |2015-11-11T07:38:29+00:00November 11th, 2015|Allgemein|

Bundesgerichtshof, Urteil vom 09.12.2014 (X ZR 147/13), PM: Der für das Reise- und Personenbeförderungsrecht zuständige X. Zivilsenat hat sich in drei Verfahren mit der Wirksamkeit von Klauseln in Reisebedingungen zu Anzahlungen auf den Reisepreis, zu dem Zeitpunkt der Fälligkeit des Gesamtpreises und zu Rücktrittspauschalen befasst. In dem Verfahren X ZR 85/12 verlangt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen [...]

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BFH: Unrichtige Rechtsbehelfsbelehrung; Regelungsumfang eines Kindergeldablehnungsbescheids; Wiederholung eines Verwaltungsakts

Von |2015-11-10T07:40:17+00:00November 10th, 2015|Allgemein|

Bundesfinanzhof, Urteil vom 12.03.2015 (III R 14/14): 1. Eine aufgrund eines fehlerhaft genannten Fristbeginns unrichtig erteilte Rechtsbehelfsbelehrung führt gemäß § 55 Abs. 2 FGO dazu, dass die Einlegung des Rechtsbehelfs noch innerhalb eines Jahres seit der Bekanntgabe des Bescheids zulässig ist. Dies gilt auch dann, wenn damit statt der gesetzlich vorgeschriebenen Frist eine zu lange [...]

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