Archiv für den Monat: Mai 2015

Mai 2015

BGH: Klageabweisung wegen Verjährungseinrede

Von |2016-10-17T19:03:22+00:00Mai 11th, 2015|Allgemein|

Bundesgerichtshof, Urteil vom 10.03.2015 (VI ZR 215/14): Wird die Klage allein aus dem Gesichtspunkt der Verjährung abgewiesen, reicht es grundsätzlich für eine ordnungsgemäße Berufungsbegründung aus, dass der Kläger vorträgt, die aus einem bestimmten Unfallereignis geltend gemachten Schadensersatzansprüche seien nicht verjährt.  

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BVerfG: Privilegierung des Betriebsvermögens bei der Erbschaftsteuer ist in ihrer derzeitigen Ausgestaltung nicht in jeder Hinsicht mit der Verfassung vereinbar

Von |2016-10-17T19:03:22+00:00Mai 10th, 2015|Allgemein|

Bundesverfassungsgericht, Pressemitteilung Nr. 116/2014 vom 17. Dezember 2014 Urteil vom 17. Dezember 2014, 1 BvL 21/12 1 BvL 21/12 Mit heute verkündetem Urteil hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts §§ 13a und 13b und § 19 Abs. 1 des Erbschaftsteuer‑ und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG) für verfassungswidrig erklärt. Die Vorschriften sind zunächst weiter anwendbar; der Gesetzgeber muss bis 30. Juni [...]

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BGH: Keine notwendige Verteidigung im Ermittlungsverfahren

Von |2016-10-17T19:03:23+00:00Mai 9th, 2015|Strafrecht|

Bundesgerichtshof, Beschluß vom 20.10.2014 (5 StR 176/14): Regelmäßig keine notwendige Verteidigung im Ermittlungsverfahren schon vor einer verantwortlichen Vernehmung des Beschuldigten nach dessen Ergreifung aufgrund eines Haftbefehls wegen Mordverdachts.

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BSG: Arbeitslosengeld II – Unterkunft und Heizung – selbst genutztes Wohneigentum – keine Berücksichtigung von Leibrentenzahlungen bei vertraglichem Rückübertragungsanspruch – Vergleichbarkeit mit Tilgungsraten

Von |2016-10-17T19:03:24+00:00Mai 8th, 2015|Sozialrecht|

Bundessozialgericht, Urteil vom 06.06.2014 (B 14 AS 42/13 R): Streitigkeiten über Leistungen für Unterkunft und Heizung bilden auch nach dem 31.12.2010 einen abtrennbaren prozessualen Anspruch, soweit sie Gegenstand einer abtrennbaren Verfügung des angegriffenen Bescheids sind.

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BGH: Beschwerde gegen Betreuerauswahl

Von |2016-10-17T19:03:24+00:00Mai 7th, 2015|Familienrecht|

Bundesgerichtshof, Beschluß vom 17.09.2014 (XII ZB 220/14): Wendet sich der Betroffene nach der Anordnung der Betreuung noch innerhalb der Beschwerdefrist allein gegen die Betreuerauswahl, so ist dieses Anliegen als Beschwerde gegen den Ausgangsbeschluss auszulegen und nicht als Antrag nach § 1908 b Abs. 3 BGB zu behandeln.

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BGH: Zur Berufungsbeschwer und Fälligkeit von Abschlagszahlungen

Von |2016-10-17T19:03:24+00:00Mai 5th, 2015|Vertragsrecht|

Bundesgerichtshof, Urteil vom 19.11.2014 (VIII ZR 79/14): ZPO § 3, § 9, § 286 (B), § 294, § 511 Die Berufungsbeschwer kann mit allen im Rahmen von § 286 Abs. 1 ZPO zur Führung des Vollbeweises zugelassenen Beweismitteln, soweit präsent, glaubhaft gemacht werden. Dazu können auch die bloßen Erklärungen des Berufungsklägers bei seiner Anhörung vor [...]

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BGH: Schlüssigkeitsprüfung und Beweisaufnahme

Von |2016-10-17T19:03:24+00:00Mai 4th, 2015|Allgemein|

Bundesgerichtshof, Beschluß vom 21.10.2014 (VIII ZR 34/14): Von einer Beweiserhebung darf grundsätzlich nicht bereits deswegen abgesehen werden, weil die beweisbelastete Partei keine schlüssige Erklärung dafür liefert, weswegen eine von ihr behauptete mündliche oder stillschweigende Vereinbarung keinen Eingang in den schriftlichen Vertrag gefunden hat. Denn der Grad der Wahrscheinlichkeit der Sachverhaltsschilderung ist für den Umfang der [...]

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BGH: Arzthaftungsprozeß und Sachverständigengutachten

Von |2016-10-17T19:03:24+00:00Mai 3rd, 2015|Arzthaftungsrecht|

Bundesgerichtshof, Urteil vom 11.11.2014 (VI ZR 76/13): a) In Arzthaftungsprozessen hat der Tatrichter die Pflicht, Widersprüchen zwischen Äußerungen mehrerer Sachverständiger von Amts wegen nachzugehen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen, auch wenn es sich um Privatgutachten handelt. b) Legt eine Partei ein medizinisches Gutachten vor, das im Gegensatz zu den Erkenntnissen des gerichtlich bestellten Sachverständigen steht, [...]

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OLG Hamm: Ingerenz, vorangegangenes Tun, Grillfeuer, Spiritus, Mitverschulden, Haftungseinheit

Von |2016-10-17T19:03:24+00:00Mai 2nd, 2015|Allgemein|

Oberlandesgericht Hamm (9 U 129/08): Entspringt die Beschleunigung eines Grillfeuers mit flüssigem Brennspiritus zunächst einem gemeinsamen Plan mehrerer daran beteiligter Jugendlicher, führt das gefährliche Tun (Ingerenz) zu einer haftungsbegründenden Verpflichtung, diesem auf diese Weise geschaffenen Gefahrenrisiko für sämtliche Beteiligte aktiv entgegen zu wirken. Erleidet einer der am Grillvorhaben Beteiligten durch den Spiritus schwere Brandverletzungen, muss [...]

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BGH: Gerichtstand bei Haustürgeschäften

Von |2016-10-17T19:03:24+00:00Mai 2nd, 2015|Allgemein|

Bundesgerichtshof, Urteil vom 30.10.2014 (III ZR 474/13): Vereinbarungen, in denen für Klagen eines Verbrauchers aus Haustürgeschäften ein von § 29c Abs. 1 Satz 1 ZPO abweichender Gerichtsstand bestimmt wird, sind nach § 29c Abs. 3 ZPO unzulässig.

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