Karin Schaub

Über Karin Schaub

Rechtsanwältin und Fachanwältin Karin Schaub

November 2016

BAG: Rückkehrzusage – Verlangen eines Vertragsangebots – Annahmeverzug

Von |2016-11-07T12:22:19+00:00November 7th, 2016|Arbeitsrecht|

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 27.01.2016 (5 AZR 11/15): Führt bei rückwirkender Begründung des Arbeitsverhältnisses die bisher fehlende arbeitsvertragliche Bindung zur Unmöglichkeit der Arbeitsleistung in der Vergangenheit, ist der Arbeitgeber hierfür regelmäßig nicht verantwortlich iSv. § 326 Abs. 2 Satz 1 Alt. 1 BGB, wenn ihm der Arbeitnehmer den zur Verwirklichung seines Rückkehrrechts erforderlichen Abschluss eines [...]

BAG: Befristung nach dem WissZeitVG – Verlängerung

Von |2016-11-05T10:47:29+00:00November 5th, 2016|Arbeitsrecht|

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 09.12.2015 (7 AZR 117/14): Eine Vertragsverlängerung iSv. § 2 Abs. 1 Satz 4 WissZeitVG setzt - anders als eine Vertragsverlängerung nach § 14 Abs. 2 Satz 1 TzBfG - nicht voraus, dass die Verlängerungsvereinbarung noch während der Laufzeit des zu verlängernden Vertrags getroffen wird. Es ist auch nicht erforderlich, dass sich [...]

BVG: Anforderungen an die Sichtbarkeit von Haltverbotszeichen

Von |2016-11-04T11:35:11+00:00November 4th, 2016|Verkehrsrecht|

Nr. 27/2016 BVerwG 3 C 10.15 06.04.2016 Anforderungen an die Sichtbarkeit von Haltverbotszeichen Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute präzisiert, welche Anforderungen der so genannte Sichtbarkeitsgrundsatz im ruhenden Verkehr an die Erkennbarkeit und Erfassbarkeit von Verkehrszeichen und an die dabei von den Verkehrsteilnehmern zu beachtende Sorgfalt stellt. Es hat bestätigt, dass sich die Anforderungen [...]

OLG Dresden: Kindesunterhalt und große Einkommensunterschiede

Von |2016-11-03T14:21:34+00:00November 3rd, 2016|Familienrecht|

Oberlandesgericht Dresden, Beschluß vom 04.12.2015 (20 UF 875/15): 1. Zur Erwerbsobliegenheit eines Selbstständigen mit geringen Einkünften. 2. Könnte der nicht betreuende, an sich allein barunterhaltspflichtige Elternteil auch bei Zahlung des vollen Unterhalts seinen angemessenen Selbstbehalt noch wahren, kommt gleichwohl die volle Haftung des betreuenden Elternteils in Betracht, wenn dieser etwa das Dreifache des nicht [...]

Oktober 2016

OLG Hamm: Nachzüglervorrang versus Vertrauensgrundsatz bei „grün“

Von |2016-10-29T10:07:27+00:00Oktober 29th, 2016|Verkehrsrecht|

Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 26.08.2016 (7 U 22/16): Nachzüglervorrang versus Vertrauensgrundsatz bei "grün": Je weiter der Farbwechsel der Lichtzeichenanlage auf "grün" zurückliegt, umso mehr darf der bei "grün" Durchfahrende auf eine freie Kreuzung ohne Nachzügler aus dem Querverkehr der vorhergehenden Ampelphase vertrauen.

BGH: Untreue wegen unberechtigter Aussstellung von Heilmittelverordnungen

Von |2016-10-28T09:11:03+00:00Oktober 28th, 2016|Strafrecht|

Bundesgerichtshof, Beschluß vom 16.08.2016 (4 StR 163/16): Den Vertragsarzt einer Krankenkasse trifft dieser gegenüber eine Vermögensbetreuungspflicht im Sinn des § 266 Abs. 1 StGB, die ihm zumindest gebietet, Heilmittel nicht ohne jegliche medizinische Indikation in der Kenntnis zu verordnen, dass die verordneten Leistungen nicht erbracht, aber gegenüber denKrankenkassen abgerechnet werden sollen. [...]

OLG Celle: Verkehrsordnungswidrigkeit: Betriebsbereites Mitsichführen eines Smartphones als technisches Gerät zur Anzeige von Verkehrsüberwachungsmaßnahmen

Von |2016-10-26T07:57:52+00:00Oktober 26th, 2016|Verkehrsrecht|

Oberlandesgericht Celle, Beschluß vom 03.11.201 (2 Ss (OWi) 313/15): 1. Der Verbotstatbestand des § 23 Abs. 1b Satz 1 StVO ist erfüllt, wenn ein Fahrzeugführer während der Fahrt ein Mobiltelefon betriebsbereit mit sich führt, auf dem eine sog. "Blitzer-App" installiert und diese App während der Fahrt aufgerufen ist. 2. "Blitzer-Apps" dienen dazu, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen [...]

OLG Stuttgart: Kfz-Kaskoversicherung: Leistungsfreiheit wegen Nichtzahlung der Erstprämie

Von |2016-10-25T06:35:54+00:00Oktober 25th, 2016|Verkehrsrecht, Versicherungsrecht|

Oberlandesgericht Stuttgart, Urteil vom 10.09.2015 (7 U 78/15): Die Leistungsfreiheit des Versicherers wegen Nichtzahlung der Versicherungsprämie setzt den Nachweis des Zugangs einer entsprechenden Prämienrechnung voraus. Nach Versendung mit einfachem Brief besteht für den Versicherer insoweit keine Beweisnot und deshalb auch keine Beweiserleichterung.

BAG: Rügen bei Massenentlassung – Präklusion nach § 6 KSchG

Von |2016-10-24T10:28:40+00:00Oktober 24th, 2016|Arbeitsrecht|

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 20.01.2016 (6 AZR 601/14): Die Pflicht zur Konsultation des Betriebsrats nach § 17 Abs. 2 KSchG und die in § 17 Abs. 1, Abs. 3 KSchG geregelte Anzeigepflicht gegenüber der Agentur für Arbeit sind zwei getrennt durchzuführende Verfahren, die in unterschiedlicher Weise der Erreichung des mit dem Massenentlassungsschutz nach § 17 KSchG verfolgten Ziels dienen und jeweils [...]

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