Karin Schaub

Über Karin Schaub

Rechtsanwältin und Fachanwältin Karin Schaub

Februar 2017

BGH: Begründung eines schuldrechtlichen Sondernutzungsrechtes

Von |2017-02-07T07:16:32+00:00Februar 7th, 2017|Wohnungseigentumsrecht|

Bundegerichtshof, Urteil vom 08.04.2016 (V ZR 191/15): a) Die Zuweisung im Gemeinschaftseigentum stehender Flächen an einzelne Wohnungseigentümer zur ausschließlichen Nutzung begründet auchdann ein Sondernutzungsrecht und erfordert daher eine Vereinbarung im Sinne von § 10 Abs. 2 Satz 2 WEG, wenn alle Wohnungseigentümer eine gleichwertige Fläche zur alleinigen Nutzung erhalten (Fortführung von Senat, Beschluss vom 20. [...]

BGH: Zum Gerichtsstandsbestimmungsantrag

Von |2017-02-06T10:53:49+00:00Februar 6th, 2017|Allgemein|

Bundesgerichtshof, Beschluß vom 12.01.2016 (X ARZ 693/15): Mit einem an einen obersten Gerichtshof des Bundes gerichteten Gerichtsstandsbestimmungsantrag kann von einem Verfahrensbeteiligten nicht zur Überprüfung gestellt werden, ob die Verweisung des Verfahrens an das Gericht eines anderen Rechtswegs zu Recht erfolgt ist.

OLG Koblenz: Anrechnung luxemburgischer Kindergeldleistungen auf deutschen Kindesunterhalt

Von |2017-02-05T08:43:57+00:00Februar 5th, 2017|Familienrecht|

Oberlandesgericht Koblenz, Beschluß vom 04.03.2015 (13 UF 825/14): Zur internationalen Zuständigkeit der deutschen Gerichte und zum anwendbaren materiellen Recht in europäischen Unterhaltsfällen. Zu den Voraussetzungen der Abänderung eines Unterhaltstitels aus einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union durch die deutschen Gerichte. Luxemburgische Kindergeldleistungen sind, soweit sie das deutsche Kindergeld übersteigen, auch bei einem minderjährigen Kind in [...]

BGH: § 655 BGB anlalog für andere Maklerverträge?

Von |2017-02-04T11:03:04+00:00Februar 4th, 2017|Vertragsrecht|

Bundesgerichtshof, Urteil vom 12.05.2016 (I ZR 5/15): Die Bestimmung des § 655 BGB ist nicht über ihren Wortlaut hinaus auf andere Arten von Maklerverträgen anzuwenden. Ist die Zahlung einer unüblich hohen Maklerprovision im Kaufvertrag zwischen dem Verkäufer und dem Käufer vereinbart und ist der Vorkaufsberechtigte im Fall der Ausübung des Vorkaufsrechts deshalb nicht verpflichtet, dieMaklerprovision [...]

AG Dortmund: Betiebskosten – Belegkopien

Von |2017-02-03T07:37:26+00:00Februar 3rd, 2017|Mietrecht|

Amtsgericht Dortmund, Urteil vom 29.04.2016 (436 C 9/16): Stellt der Vermieter dem Mieter nicht die der Nebenkostenabrechnung zu Grunde liegenden Belegkopien zur Verfügung, hat der Mieter ein Zurückbehaltungsrecht für die Nachzahlung. Der Auskunftsanspruch für Wohnungen mit preisgebundenem Wohnraum besteht auch weiter, wenn nach der geforderten Auskunft die Wohnpreisbindung wegfällt.

BGH: Nachforderungen aus Betriebskostenabrechnungen – wiederkehrende Leistung?

Von |2017-02-02T07:28:54+00:00Februar 2nd, 2017|Mietrecht|

Bundesgerichtshof, Urteil vom 20.07.2016 (VIII ZR 263/14): BGB § 551 Der Anspruch des Mieters auf Rückgabe einer Mietsicherheit wird erst fällig, wenn eine angemessene Überlegungsfrist abgelaufen ist und dem Vermieter keine Forderungen aus dem Mietverhältnis mehr zustehen, wegen derer er sich aus der Sicherheit befriedigen darf (Bestätigung und Fortführung von BGH, Urteile vom 24. März [...]

OLG Hamm: Sozial-familiäre Beziehung zwischen dem rechtlichen Vater und dem Kind

Von |2017-02-01T07:55:48+00:00Februar 1st, 2017|Familienrecht|

Oberlandesgericht Hamm, Beschluß vom 04.01.2016 (12 UF 145/15): Eine sozial-familiäre Beziehung zwischen dem rechtlichen Vater und dem Kind kann auch dann vorliegen, wenn der rechtliche Vater nie mit der Mutter und dem betroffenen Kind, sondern durchgehend bis zum Zeitpunkt der Entscheidung mit seiner Ehefrau und den gemeinsamen Kindern zusammengelebt hat. Maßgeblich ist auch in [...]

Januar 2017

LSG Baden-Württemberg: Provisionen erhöhen das Elterngeld

Von |2017-01-31T08:21:53+00:00Januar 31st, 2017|Sozialrecht|

Landessozialgericht Baden-Württemberg Urteil vom 13.12.2016 (L 11 EG 1557/16): Provisionen, die neben dem monatlichen Grundgehalt für kürzere Zeiträume als ein Jahr und damit mehrmals im Jahr nach festgelegten Berechnungsstichtagen gezahlt werden, sind auch nach der ab 01.01.2015 geltenden Fassung von § 2c Abs. 1 Satz 2 BEEG (Geburt des Kindes: 10.05.2015) als laufender Arbeitslohn bei [...]

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OLG Hamm: Unterbrechung des Zurechnungszusammenhangs bei Behandlungsfehlern

Von |2017-01-30T10:41:22+00:00Januar 30th, 2017|Arzthaftungsrecht|

Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 15.11.2016 (I-26 U 37/14): Wird auf Grund eines ärztlichen Behandlungsfehlers ein weiterer Eingriff erforderlich und fehlerhaft durchgeführt, hat der erstbehandelnde Arzt auch für diesen Behandlungsfehler grundsätzlich zu haften. Der Zurechnungszusammenhang kann dann unterbrochen sein, wenn der zweitbehandelnde Arzt die ärztliche Sorgfaltspflicht in außergewöhnlich hohem Maße verletzt (besonders grober Behandlungsfehler). Die [...]

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OLG Bamberg: Kinderehe ist unter bestimmten Voraussetzungen zulässig

Von |2017-01-29T13:47:59+00:00Januar 29th, 2017|Familienrecht|

Oberlandesgericht Bamberg, Beschluß vom 12.05.2016 (2 UF 58/16): Dem einem minderjährigen Verheirateten bestellten Vormund kommt wegen §§ 1800, 1633 BGB keine Entscheidungsbefugnis für den Aufenthalt des Mündels zu. Dies gilt auch hinsichtlich wirksam verheirateter minderjähriger Flüchtlinge, wenn nach dem Recht des Herkunftsstaates insoweit ebenfalls keine elterliche Sorge besteht (Art. 15, 16, 20 KSÜ). (amtlicher [...]

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