Familienrecht

Mai 2014

OLG Brandenburg: Teilausschluß des Versorgungsausgleichs

Von |2016-10-17T19:04:16+00:00Mai 22nd, 2014|Familienrecht|

Oberlandesgericht Brandenburg, Beschluß vom 30.04.2013, (3 UF 22/12): Ein Teilausschluß des Versorgungsausgleichs kann gemäß § 27 VersAusglG wegen Getrenntlebens während fast der Hälfte der Ehezeit in Betracht kommen. Da eine Vorverlegung der Ehezeit nicht in Betracht kommt, bleibt auch in solchen Fällen das Ehezeitende gemäß § 3 Abs. 1 VersAusglG Bemessungsgrundlage der auszugleichenden Anrechte.

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BGH: Wirksamkeit der Kündigung eines Krankheitskostenversicherungsvertrages für einen volljährigen Mitversicherten

Von |2014-05-21T08:30:08+00:00Mai 21st, 2014|Familienrecht, Versicherungsrecht|

Bundesgerichtshof (IV ZR 140/13) Urteil vom 18. Dezember 2013, BGH-Pressemitteilung, 208/13: Der für das Versicherungsvertragsrecht zuständige IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 18.12.2013 entschieden, daß die Wirksamkeit der Kündigung eines Krankheitskostenversicherungsvertrages durch den Versicherungsnehmer für einen volljährigen, von ihm nicht gesetzlich vertretenen Mitversicherten gemäß § 205 Abs. 6 Satz 1 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) nicht den Nachweis einer [...]

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BGH: Vermutung zur gemischten Schenkung (Zugewinnausgleich)

Von |2014-05-20T09:06:56+00:00Mai 20th, 2014|Familienrecht|

Bundesgerichtshof, XII ZB 434/12, Beschluß vom 6.11.2013: a) Besteht bei einem Zuwendungsgeschäft zwischen Leistung und Gegenleistung ein objektives, über ein geringes Maß deutlich hinausgehendes Mißverhältnis, besteht eine tatsächliche Vermutung für das Vorliegen einer gemischten Schenkung; diese Vermutung gilt aber nur zugunsten Dritter, deren schutzwürdige Interessen durch das Vorliegen einer gemischten Schenkung tangiert würden, nicht dagegen [...]

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BGH: Umwandlung von betrieblichen Anteilen an Kapitalversicherung – VA

Von |2014-05-19T07:29:25+00:00Mai 19th, 2014|Familienrecht|

Bundesgerichtshof, XII ZB 22/13, Beschluß vom 6.11.2013: Ein betrieblich erworbenes Anrecht des Gesellschafter-Geschäftsführers einer GmbH, das noch vor dem Ende der Ehezeit in eine private Kapitalversicherung umgewandelt wird, ist insgesamt nicht in den Versorgungsausgleich einzubeziehen.

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OLG Hamm: Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrecht für eine Fünfzehnjährige im eA-Verfahren

Von |2014-05-10T16:41:59+00:00Mai 10th, 2014|Familienrecht|

Oberlandesgericht Hamm, 8 UF 17/13, Beschluß vom 31.7.2013: Eine Entziehung von Teilbereichen der elterlichen Sorge einschließlich des Aufenthaltsbestimmungsrechts kann im Wege der einstweiligen Anordnung auch gerechtfertigt sein, um im Hauptsacheverfahren eine dringend gebotene Begutachtung zu ermöglichen, wenn die Eltern nicht gewillt sind, am Verfahren mitzuwirken.

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BGH: Antrag auf künftigen Betreuungsunterhalt

Von |2014-05-09T11:42:23+00:00Mai 9th, 2014|Familienrecht|

Bundesgerichtshof, XII ZB 249/12, Beschluß vom 2.10.2013: § 1615 l Abs. 3 BGB enthält eine Rechtsgrundverweisung auf § 1613 BGB, weshalb für die Geltendmachung von Unterhalt für die Vergangenheit grundsätzlich die Voraussetzungen des § 1613 Abs. 1 BGB vorliegen müssen, also namentlich eine Aufforderung zur Auskunft oder eine Inverzugsetzung. Ebenso wie beim Betreuungsunterhalt nach § [...]

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OLG Celle: Relevanter Zeitpunkt des Antrages auf Unterhaltsfestsetzung

Von |2016-10-17T19:04:19+00:00Mai 7th, 2014|Familienrecht|

Oberlandesgericht Celle, Beschluß vom 27.01.2014 (10 UF 11/14): Betreibt ein Minderjähriger nach Erhebung von Einwendungen gegen die beantragte Unterhaltsfestsetzung im sog. "Vereinfachten Verfahren" seine Unterhaltsforderung gem. § 255 FamFG im streitigen Verfahren weiter, so ist als "Einreichung des Antrages" im Sinne von § 51 Abs. 1 und 2 FamGKG die Antragstellung auf Unterhaltsfestsetzung maßgeblich, nicht [...]

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OLG Karlsruhe: Unterhaltsabfindung und nachträgliche Prozeßkosten

Von |2016-10-17T19:04:19+00:00Mai 6th, 2014|Familienrecht|

Oberlandesgericht Karlsruhe, Beschluß vom 23.01.2014 (2 WF 27/13): 1. Eine Unterhaltsabfindung, die an die Stelle laufender Unterhaltszahlungen tritt, kann nicht als ein im Rahmen des § 120 Abs. 4 in Verbindung mit § 115 Abs. 3 ZPO nachträglich für Prozeßkosten einzusetzendes Vermögen angesehen werden 2. Der vereinbarte Abfindungsbetrag ist vielmehr in monatliche Unterhaltsleistungen umzurechnen. Soweit [...]

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OLG Frankfurt a. M.: Voraussetzungen für Entscheidung im vereinfachten Sorgerechtsverfahren nach § 155 a III FamFG

Von |2016-10-17T19:04:19+00:00Mai 5th, 2014|Familienrecht|

Oberlandesgericht Frankfurt a. M., Beschluß vom 20.01.2014 (1 UF 356/13): 1. Die Familiengerichte haben die Vermutungsregel des § 1626 a Abs. 2 Satz 2 BGB behutsam anzuwenden und eine hierauf beruhende Entscheidung im Rahmen des vereinfachten Verfahrens auch aus verfassungsrechtlichen Erwägungen mit Bedacht zu erlassen. Denn nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts bedarf es für jede [...]

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BGH: Unterbringungssache: Beauftragung des behandelnden Arztes mit der Erstattung des über die Notwendigkeit einer ärztlichen Zwangsmaßnahme einzuholenden Gutachtens; Begründungspflicht

Von |2016-10-17T19:04:20+00:00Mai 4th, 2014|Familienrecht|

Bundesgerichtshof, Beschluß vom 30.10.2013 (XII ZB 482/13): In Verfahren zur Genehmigung einer Einwilligung in eine ärztliche Zwangsmaßnahme kann der behandelnde Arzt nur in eng begrenzten Ausnahmefällen mit der Erstattung des vor der Entscheidung einzuholenden Gutachtens über die Notwendigkeit der Maßnahme beauftragt werden. Die Gründe für eine Abweichung von der Regelung des § 321 Abs. 1 [...]

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