Karin Schaub

Über Karin Schaub

Rechtsanwältin und Fachanwältin Karin Schaub

Februar 2016

BAG: Kündigung im Kleinbetrieb – Altersdiskriminierung

Von |2016-02-24T07:41:05+00:00Februar 24th, 2016|Arbeitsrecht|

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 23.07.2015 (6 AZR 457/14), PM 37/15: Eine altersdiskriminierende Kündigung ist im Kleinbetrieb nach § 134 BGB iVm. § 7 Abs. 1, §§ 1, 3 AGG unwirksam. Ist bei einer Kündigung gegenüber einer Arbeitnehmerin aufgrund von ihr vorgetragener Indizien eine unmittelbare Benachteiligung wegen des Lebensalters nach § 22 AGG zu vermuten und gelingt [...]

BGH: Zum Widerrufsrecht des Verbrauchers nach dem Fernabsatzgesetz bei Heizölkauf

Von |2016-02-23T07:27:42+00:00Februar 23rd, 2016|Allgemein|

Bundesgerichtshof, Urteil vom 17.6.2015 (VIII ZR 249/14): Bei Fernabsatzverträgen über die Lieferung von Heizöl ist das Widerrufsrecht des Verbrauchers nicht nach § 312d Abs. 4 Nr. 6 BGB aF ausgeschlossen, denn kennzeichnend für diese Ausnahmevorschrift ist, dass der spekulative Charakter den Kern des Geschäfts ausmacht. Einen solchen spekulativen Kern weist der Ankauf von Heizöl durch [...]

BGH erklärt Entgeltklausel für die Ausstellung einer Ersatzkarte in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen einer Bank für unwirksam

Von |2016-10-17T19:02:54+00:00Februar 22nd, 2016|Allgemein|

Bundesgerichtshof, Urteil vom (XI ZR 166/14), PM 177/2015: Der unter anderem für das Bankrecht zuständige XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die Unterlassungsklage eines Verbraucherschutzverbands entschieden, dass die Entgeltklausel für die Ausstellung einer Ersatzkarte in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen einer Bank unwirksam ist. Die beklagte Bank verwendet in ihrem Preis- und Leistungsverzeichnis in Bezug auf Zahlungsverkehrskarten [...]

BGH: Zu Klauseln in AGB von Kreditinstituten

Von |2016-02-21T08:30:29+00:00Februar 21st, 2016|Allgemein|

Bundesgerichtshof, Urteil vom 30.11.2004 (XI ZR 49/04): Klauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Kreditinstituten, in denen ein Entgelt für die Übertragung von Wertpapieren in ein anderes Depot gefordert wird, verstoßen gegen § 307 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Nr. 1 BGB.

BGH: Sittenwidrigkeit eines Kaufvertrags über den Erwerb eines Radarwarngeräts

Von |2016-02-20T11:02:26+00:00Februar 20th, 2016|Verkehrsrecht, Vertragsrecht|

Bundesgerichtshof, Urteil vom 23.02.2005 (VIII ZR 129/04), PM 31/2005: Der unter anderem für das Kaufrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat heute am 23.02.2005, daß dem Käufer eines Radarwarngeräts kein Anspruch auf Rückabwicklung des wegen Sittenwidrigkeit nichtigen Kaufvertrages zusteht. Die Klägerin erwarb von der Beklagten ein Radarwarngerät mit einer Basis-Codierung für Deutschland. Sie verlangte die [...]

Bundesgerichtshof erklärt Klauseln über Entgelte für die Übertragung von Wertpapieren in ein anderes Depot für unzulässig

Von |2016-10-17T19:02:54+00:00Februar 19th, 2016|Allgemein|

Bundesgerichtshof, Urteil vom 30.11.2004  (XI ZR 200/03), PM 142/2004: Der für das Bank- und Börsenrecht zuständige XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte auf Unterlassungsklagen von Verbraucherzentralen über die Zulässigkeit von Klauseln in Preisverzeichnissen zweier Kreditinstitute zu entscheiden, die ein Entgelt für die Übertragung von Wertpapieren von einem in ein anderes Depot vorsahen. In einem Fall erfaßte [...]

BGH beanstandet Entgeltklausel einer Bank

Von |2016-02-18T07:49:25+00:00Februar 18th, 2016|Allgemein|

Bundesgerichtshof, Urteil vom 13. Februar 2001 (XI ZR 197/00) PM 6/2001: Der für Bankrecht zuständige XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Klage einer Verbraucherzentrale entschieden, daß eine Bank eine Klausel, nach der die Kunden für die Benachrichtigung über die Nichteinlösung von Schecks und Lastschriften sowie über die Nichtausführung von Überweisungen und Daueraufträgen mangels Deckung bestimmte Entgelte [...]

BGH: Zum Schadensersatzanspruch einer Bank nach Rückgabe einer Lastschrift mangels Kontodeckung

Von |2016-02-17T07:53:28+00:00Februar 17th, 2016|Allgemein|

Bundesgerichtshof, Urteil vom 08.03.2005 (XI ZR 154/04), PM 42/2005: Der für das Bank- und Börsenrecht zuständige XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, daß die bundesweit einheitliche Praxis einer Bank, nach Rückgabe einer Lastschrift mangels Kontodeckung ihre Kunden mit pauschal 6 Euro Schadensersatz zu belasten, unzulässig ist. Nachdem der XI. Zivilsenat mit Urteilen vom 21. Oktober [...]

BGH: Zur berechtigten Eigenbedarfskündigung

Von |2016-02-16T07:59:09+00:00Februar 16th, 2016|Mietrecht|

Bundesgerichtshof, Urteil vom 23.09.2015 (VIII ZR 297/14): Ein - auf vernünftige, nachvollziehbare Gründe gestützter - Eigennutzungswunsch rechtfertigt die Kündigung des Mietverhältnisses nur dann, wenn er vom Vermieter auch ernsthaft verfolgt wird und bereits hinreichend bestimmt und konkretisiert ist. Eine bislang nur vage oder für einen späteren Zeitpunkt verfolgte Nutzungsabsicht rechtfertigt eine Eigenbedarfskündigung (noch) nicht.

AG München: Cannabis im Blut – Anordnung der Blutprobe durch Polizeibeamte

Von |2016-02-15T08:07:16+00:00Februar 15th, 2016|Verkehrsrecht|

Amtsgerichts München, Urteil vom 14. 04.2015 (953 OWi 434 Js 211506/14), Pressemitteilung 65/15: Am 14.04.2015 wurde ein 24-jähriger Münchner vom Amtsgericht München wegen einer Ordnungswidrigkeit des fahrlässigen Führens eines Kraftfahrzeugs unter der Wirkung eines berauschenden Mittels zu einer Geldbuße von 500 Euro und einem Monat Fahrverbot verurteilt. Der Münchner fuhr an einem Donnerstag im Juni [...]

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