Familienrecht

März 2017

BGH: Versorgungsausgleich – Anwendung der Härteklausel des § 27

Von |2017-03-20T07:50:13+00:00März 20th, 2017|Familienrecht|

Bundesgerichtshof, Beschluß vom 21.09.2016 (XII ZB 264/13): Zur Anwendung der Härteklausel des § 27 VersAusglG, wenn ein Ehegatte ein von ihm zum Zwecke der Altersversorgun g erworbenes Anrecht dem Versorgungsausgleich durch Ausübung eines Kapitalwahlrechts entzieht (Fortführung der Senatsbeschlüsse vom 1. April 2015 -XII ZB 701/13 -FamRZ 2015, 998 und vom 16. Dezember 2015 - [...]

OLG Stuttgart: Gemeinsame elterliche Sorge kann Kindeswohl widersprechen

Von |2017-03-03T07:51:35+00:00März 3rd, 2017|Familienrecht|

Oberlandesgericht Stuttgart Beschluß vom 24.8.2016 (17 UF 40/16): Sind in der Vergangenheit sämtliche Vermittlungsversuche unter Inanspruchnahme professioneller Hilfe ergebnislos gescheitert, kann eine gemeinsame elterliche Sorge von Eltern, denen es an jeglicher Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit fehlt, nicht mit der Begründung aufrechterhalten werden, dass eine Pflicht der Eltern zur Konsensfindung besteht, da dies dem Kindeswohl nicht [...]

OLG Hamm: „Kinderrentenversicherungen“ im Versorgungsausgleich

Von |2017-03-02T07:18:34+00:00März 2nd, 2017|Familienrecht|

Oberlandesgericht Hamm, Beschluß vom 01.09.2016 (5 UF 17/16): Zur Behandlung sogenannter "Kinderrentenversicherungen" im Versorgungsausgleich (Abgrenzung zu OLG Zweibrücken, Beschluss vom 04.02.2011 - 2 UF 82/10 -, juris; Brandenburgisches OLG, Beschluss vom 11.03.2015 - 9 UF 27/15 -, juris und OLG Hamm, Beschluss vom 01. September 2015 – 9 UF 224/14 –, Rn. 7, juris) [...]

BGH zum Umgangsrecht des biologischen Vaters nach der gesetzlichen Neuregelung

Von |2017-03-01T07:43:12+00:00März 1st, 2017|Familienrecht|

Bundesgerichtshof, Beschöuß vom 05.10.2016 (XII ZB 280/15), PM 194/2016 Der u.a. für das Familienrecht zuständige XII. Zivilsenat hat entschieden, dass die beharrliche Weigerung der rechtlichen Eltern, einen Umgang ihres Kindes mit seinem leiblichen Vater zuzulassen, allein nicht genügt, um ein Umgangsrecht abzulehnen. Aus der Beziehung des aus Nigeria stammenden Antragstellers mit einer verheirateten Frau [...]

Februar 2017

OLG Zweibrücken: Hinzufügen des bisherigen Familiennamens bei einer Minderjährigenadoption

Von |2017-02-23T08:42:37+00:00Februar 23rd, 2017|Familienrecht|

Oberlandesgericht Zweibrücken, Beschluß vom 18.12.2015 (6 UF 94/15): Die großzügigen Maßstäbe, die hinsichtlich der Hinzufügung des bisherigen Familiennamens bei der Volljährigenadoption gelten, sind auch auf die Adoption eines Minderjährigen anzuwenden, der wenige Wochen nach dem Erlass des Annahmebeschlusses volljährig wird.

BGH: Elternunterhalt bei gleichzeitiger Verpflichtung zur Leistung von Betreuungsunterhalt nach § 1615 l BGB

Von |2017-02-21T08:09:15+00:00Februar 21st, 2017|Familienrecht|

Bundesgerichtshof, Beschluß vom 09.03.2016 (XII ZB 693/14), Pressemitteilung 54/16:   Der u.a. für das Familienrecht zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass eine eventuelle Verpflichtung zur Zahlung von Betreuungsunterhalt nach § 1615 l BGB* bei der Bemessung der Leistungsfähigkeit nach § 1603 Abs. 1 BGB** zur Zahlung von Elternunterhalt zu berücksichtigen ist. Der im [...]

BVerfG: Kein Anspruch auf Klärung der Abstammung gegenüber dem mutmaßlich leiblichen Vater

Von |2017-02-16T07:54:06+00:00Februar 16th, 2017|Familienrecht|

Bundesverfassungsgericht, Pressemitteilung Nr. 18/2016 vom 19. April 2016, Urteil vom 19. April 2016, (1 BvR 3309/13): Mit am 19.04.2016 verkündetem Urteil hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts entschieden, dass die Bereitstellung eines Verfahrens zur sogenannten rechtsfolgenlosen Klärung der Abstammung gegenüber dem mutmaßlich leiblichen, aber nicht rechtlichen Vater von Verfassungs wegen nicht geboten ist. Der [...]

BGH: Zur Ablehnung der gemeinsamen elterlichen Sorge

Von |2017-02-14T07:35:19+00:00Februar 14th, 2017|Familienrecht|

Bundesgerichtshof, Beschluß vom 15.06.2016 (XII ZB 419/15) a) Auch bei der "negativen" Kindeswohlprüfung nach § 1626 a Abs. 2 Satz 1 BGB ist vorrangiger Maßstab für die Entscheidung das Kindeswohl. Notwendig ist die umfassende Abwägung aller für und gegen die gemeinsame Sorge sprechenden Umstände. Dafür gelten die zur Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge nach [...]

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