Familienrecht

Oktober 2015

OLG Hamm: Fehlerkorrektur im Abänderungsverfahren nach § 51 VersAusglG

Von |2015-10-31T09:34:12+00:00Oktober 31st, 2015|Familienrecht|

Oberlandesgericht Hamm, Beschluß vom 30.01.2015 (6 UF 98/14): Ist eine Abänderung gemäß § 51 VersAusglG wegen einer wesentlichen Wertänderung eines in den Versorgungsausgleich einbezogenen Anrechts eröffnet, so unterliegen sämtliche in den Versorgungsausgleich einbezogenen Anrechte der erneuten Überprüfung und sind einer Fehlerkorrektur zugänglich; es findet eine „Totalrevision“ statt (im Anschluss an BGH, Beschluss vom 22.10.2014, XII [...]

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BGH: Versorgungsausgleich nach Ausübung des Kapitalwahlrechts bei Alterssicherung

Von |2015-10-30T07:25:50+00:00Oktober 30th, 2015|Familienrecht|

Bundesgerichtshof, Beschluß vom 01.04.2015 (XII ZB 701/13): Entzieht einer der Ehegatten ein von ihm zum Zwecke der Alterssicherung erworbenes Anrecht durch Ausübung des Kapitalwahlrechts dem Versorgungsausgleich und kann dieser Entzug nicht dadurch kompensiert werden, dass der andere Ehegatte über ein anderes Ausgleichssystem an dem Vermögenswert teilhat, kann in demselben Umfang der Ausgleich der von dem [...]

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BGH: Nießbrauchsbelastetes Vermögen im Zugewinnausgleich

Von |2016-10-17T19:02:56+00:00Oktober 29th, 2015|Familienrecht|

Bundesgerichtshof, Beschluß vom 06.05.2015 (XII ZB 306/14): a) Ist Vermögen, das ein Ehegatte mit Rücksicht auf ein künftiges Erbrecht erwirbt, zugunsten des Übergebers mit einem Nießbrauch belastet, unterliegt der fortlaufende Wertzuwachs der Zuwendung aufgrund des abnehmenden Werts des Nießbrauchs für den dazwischen liegenden Zeitraum bzw. die Zeit zwischen dem Erwerb des Grundstücks und dem Erlöschen [...]

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BGH: Schlüssige Darlegung einer illoyalen Vermögensminderung

Von |2015-10-28T07:35:58+00:00Oktober 28th, 2015|Familienrecht|

Bundesgerichtshof, Beschluß vom 20.05.2015 (XII 314/14): a) Eine während der Trennungszeit getroffene Vereinbarung, wonach ein Ehegatte die im gemeinsamen Eigentum stehende Wohnung zur Alleinnutzung behält und zum Ausgleich dafür die gemeinsam geschuldeten Darlehenslasten allein trägt, führt bei der Bewertung des Endvermögens im Zugewinnausgleich nur dann zum vollständigen Entfallen des Gesamtschuldnerausgleichsanspruchs, wenn sie eine endgültige Freistellung [...]

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BGH: Rechen- u. Methodenfehler; Abänderungsverfahren

Von |2015-10-27T07:43:54+00:00Oktober 27th, 2015|Familienrecht|

Bundesgerichtshof, Beschluß vom 27.05.2015 (XII ZB 564/12): a) Bloße Fehler der Ausgangsentscheidung wie Rechen- und Methodenfehler, ungenügende Berechnungsgrundlagen, eine fehlerhafte Bestimmung der Ehezeit oder unrichtige Auskünfte der Versorgungsträger eröffnen das Abänderungsverfahren nach § 225 FamFG nicht (Fortführung der Senatsbe-schlüsse BGHZ 198, 91 = FamRZ 2013, 1548 und vom 22. Oktober 2014 XII ZB 323/13 FamRZ [...]

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BGH: Ausgleichsansprüche wegen Ausbaus gemeinsam bewohnter Immobilie nach Trennung der nichtehelichen Partner

Von |2015-10-22T06:58:26+00:00Oktober 22nd, 2015|Familienrecht|

Bundesgerichtshof, Urteil vom 04.03.2015 (XII ZR 46/13): Erbringt jemand nicht unerhebliche Arbeits- und Materialleistungen in einer von ihm und seiner, mit ihm nicht verheirateten Partnerin bewohnten, im Eigentum ihrer Eltern stehenden Immobilie, zu dem Zweck, sich und seiner Familie dort langfristig ein Unterkommen zu sichern, kann nicht ohne Weiteres von dem Abschluss eines Kooperationsvertrages zwischen [...]

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BGH: Zur Rechtzeitigkeit der Beschwerdebegründung in einer Betreuungssache

Von |2015-10-21T07:09:02+00:00Oktober 21st, 2015|Familienrecht|

Bundesgerichtshof, Beschluß vom 15.07.2015 (XII ZB 525/14): Hat das Beschwerdegericht in einer Betreuungssache keine Frist zur Begründung der Beschwerde bestimmt, sind Schriftsätze, die vor Erlass der Beschwerdeentscheidung durch Übergabe des Beschlusses an die Geschäftsstelle eingehen, auch dann zu berücksichtigen, wenn die Entscheidung bereits von den Richtern unterschrieben ist.

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OLG Bremen: Trennungsunterhalt bei sehr guten Einkommensverhältnissen

Von |2015-10-20T06:54:33+00:00Oktober 20th, 2015|Familienrecht|

Oberlandesgericht Bremen, Beschluß vom 06.02.2015 (4 UF 38/14) Der Unterhalt ist bei sehr guten Einkommensverhältnissen des Verpflichteten konkret zu berechnen. Derartige Verhältnisse liegen vor, wenn der Verpflichtete bereits ohne Berücksichtigung seines Wohnvorteils über ein monatliches, bereinigtes Nettoeinkommen von ca. 8.000 Euro verfügt. Bei der konkreten Bedarfsbemessung kann der Tatrichter den eheangemessenen Unterhaltsbedarf durch die Feststellung [...]

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OLG Hamm: Erstausbildung des unterhaltspflichtigen Elternteils

Von |2015-10-19T07:05:03+00:00Oktober 19th, 2015|Familienrecht|

Oberlandesgericht Hamm, Beschluß vom 24.04.2015 (12 UF 225/14): Das Interesse des unterhaltspflichtigen Elternteils an einer Erstausbildung tritt jedenfalls dann hinter dem Interess des Kindes auf Zahlung des Mindestunterhalt zurück, wenn der Unterhaltsverpflichtete bereits mehrere Erstausbildungen abgebrochen hat und aufgrund seiner Schulausbildung sowie sonstigen beruflichen Erfahrung in der Lage ist, eine berufliche Tätigkeit auszuüben, mit der [...]

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BGH: Zum Abstammungsverfahren

Von |2015-10-18T08:14:25+00:00Oktober 18th, 2015|Familienrecht|

Bundesgerichtshof, Beschluß vom 28.07.2015 (XII ZB 670/14): Stirbt während eines Abstammungsverfahrens der als Vater geltende Mann, so sind seine Eltern nach seinem Tod jedenfalls so lange nicht am Verfahren zu beteiligen, wie nicht ein hierzu berechtigter übriger Beteiligter fristgerecht gemäß § 181 FamFG die Fortsetzung des Verfahrens verlangt hat.

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